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1. Der Wettbewerb wird in zwei Altersklassen durchgeführt: Altersklasse I von 9 bis 12 Jahren Altersklasse II von 13 bis 17 Jahren
Die Punkte werden folgendermaßen vergeben: Jeder Teilnehmer erhält für die Vorführung seines Hundes im Ring 5 Punkte. Es werden in jeder Altersgruppe die 5 besten Jugendlichen platziert.
Diese erhalten folgende Zusatzpunkte:
1. Platz: + 10 Punkte 2. Platz: + 8 Punkte 3. Platz: + 6 Punkte 4. Platz: + 4 Punkte 5. Platz: + 2 Punkte
Die beiden Sieger dieser Altersklassen treten dann noch mal gegeneinander an und ergeben denTagessieger. Dieser erhält dann nochmals 5 Punkte zusätzlich. Diese Endausscheidung muss in jedem Falldurchgeführt werden. Der Tagessieger erhält somit eine Gesamtpunktzahl von 5 + 10 + 5 = 20 Punkten gutgeschrieben.
2. Rechtzeitig vor seiner Zuchtschau sollte der Zuchtschauleiter einen Richter (auch) für das Juniorhandling einladen. Dieses kann nach internationalen Gepflogenheiten z.B. ein Zuchtrichter, ein erfolgreicher Handler oder auch ein erfolgreicher Juniorhandler sein. Für Zuchtschauen im Bereich des VDH wurde festgelegt, dass als Junior-Handling- Richter nur ein Zuchtrichter fungieren darf. Es sollte sichergestellt sein, dass der ausgewählte Richter ernsthaftes Interesse am Junior-Handling hat und dem Sinn des Wettbewerbs positiv gegenübersteht. Er muss mit den Durchführungsbestimmungen vertraut sein (ggf. gemacht werden) und vor allem umfassende Kenntnisse über die verschiedenen Arten des international üblichen, rassespezifischen Handlings der auf FCI Zuchtschauen vertretenen Rassen haben. Nach Meldeschluss muss der Richter die Liste der für das Junior-Handling gemeldeten Rassen erhalten, damit er sich ggf. noch gezielt vorbereiten kann. In diesem Zusammenhang ist jedoch folgendes zu beachten: Obwohl die Jugendlichen mit ihrer Meldung die gewählte Rasse bekanntgeben müssen, haben sie noch die Möglichkeit, mit einer anderen als der gemeldeten Rasse den Wettbewerb zu bestreiten.
3. Bei der Aufteilung der Ausstellungsfläche muss dafür gesorgt werden, dass der Junior-Handling-Ring groß genug für die größte der gemeldeten Rassen und für die Anzahl der Teilnehmer ist. Während des gesamten Wettbewerbs sollten sich aus Gründen der Sicherheit einige Helfer in umittelbarer Nähe des Rings bereithalten. Im Ring muss ein Tisch für die Beurteilung kleiner Hunde vorhanden sein.
Der Ringsekretär muss im Interesse einer problemlosen Zusammenarbeit mit dem Richter und eines zügigen Ablaufs ebenfalls mit den Richtlinien des Junior-Handlings vertraut sein. Vor Beginn des Wettbewerbs sollten Richter und Ringsekretär genug Zeit zur Verfügung haben, um den Ring den Wünschen des Richters entsprechend auszustatten und ggf. die weitere Vorgehensweise abzusprechen (z.B. Teilung der Gruppen, Reihung der Teilnehmer nach Größe der Hunde etc.).
Als sehr zweckmäßig, besonders bei hoher Meldezahl, hat sich ein Sammel- oder Vorbereitungsring erwiesen, in dem sich die Junior-Handler einige Zeit vor dem Wettbewerb einzufinden haben. Hier kann bereits die Teilnehmerliste geprüft und ggf. hinsichtlich der teilnehmenden Rassen korrigiert werden. Zu diesem Zweck muss ein mit der Punktevergabe vertrauter Ringschreiber anwesend sein, der die Teilnehmerliste führt und nach der Platzierung im Hauptring die entsprechenden Punktzahlen einträgt. Bei sehr hoher Teilnehmerzahl kann im Vorbereitungsring auch schon eine erste Beurteilung und Vorauswahl der Junior-Handler stattfinden.
Jeder Jugendliche erhält nach Abschluß des Wettbewerbs eine Urkunde mit der von ihm errungenen Punktzahl. Die komplett ausgefüllte und von Zuchtschauleiter und Junior-Handling-Richter unterschriebene Liste soll mit den Adressen zumindest der platzierten Junior-Handler innerhalb von 14 Tagen nach der Ausstellung an die VDH- Geschäftsstelle geschickt werden, damit eine möglichst komplette Übersicht über die Junior-Handler des jeweiligen laufenden Jahres vorliegt.
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