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Geschrieben von Rosenbaum, Diana am 31. Januar 2005 12:52:
Ich habe die Beiträge über den Todesfall vom Didge gelesen. Der Didge war unser Liebling. Er war ein Rüde und erst 9 Monate alt. Er war ein sehr freundlicher, fröhlicher Rüde, welcher gern mit anderen Hunden spielte. Dies war auch der Grund, weshalb wir an dieser Wanderung teilgenommen haben. Einige Hunde waren auf einmal auf einem Haufen, als ein neuer Hund den Platz betrat. Es ist nicht unüblich, dass bei Hinzukommen eines neuen Hundes die Rangordnung neu geklärt wird. Und so war es auch in diesem Fall. Da der Didge ein sehr starker Rüde war, hat sich der "Neue" Hund dem Didge unterworfen. Der Didge hat über dem "Neuen" Hund gestanden und hat ihn sich angeschaut. Er hat lediglich seine Dominanz noch zum Ausdruck gebracht. Er hat den unterliegenden Hund nicht berührt noch irgendwie gebissen. Alle anderen Hunde standen drumherum und schauten zu. Die Angelegenheit war also geklärt. Ich, als Hundehalterin habe keine Veranlassung gesehen, in das Geschehen einzugreifen, da es die Situation nicht erforderte. Unser Hund hatte ein ausgeprägtes Sozialverhalten und war es gewohnt mit anderen Hunden zu kommunizieren. Ein einfaches “Aus" hätte unseren Didge dazu veranlasst, von dem anderen Hund wegzugehen und zu uns zu kommen. Aber wie gesagt, es bestand keine Veranlassung, da alles geklärt war. Nur der Hundehalter des unterliegenden Tieres hat die Situation nicht erkannt und rannte auf alle Hunde zu und trat in die Menge. Dabei hat er mit nur einem Tritt unseren lieben Didge getötet. Er hätte jeden dieser anwesenden Hunde, auch seinen eigenen Hund treffen können. Wir sind entsetzt über solch ein Verhalten von einem Hundehalter. Im Moment können wir das Geschehnis noch nicht begreifen, geschweige denn verarbeiten. Alle (Freunde, Nachbarn, Züchterin (Frau Sonya Ehrhard-Strickrodt), Hundeschule, Bekannte, Arbeitskollegen...) welche unseren Didge kannten, sind einfach nur fassungslos über diesen Vorfall... . Sie haben ihn alle geliebt. Jeder hat sich gefreut, wenn er schwanz- wedelnd angelaufen kam. Wir wissen noch nicht so richtig mit der Situation umzugehen. Eins steht auf alle Fälle fest, dass wir uns wehren werden, da der Didge die Chance nicht mehr hatte. Das sind wir unserem Hund einfach schuldig. Das ist leider das Letzte was wir für diesen tollen, treuen, menschenfreundlichen, hundefreundlichen, supergehorsamen, lebensfrohen ... Begleiter tun können. Im Moment können wir allerdings nur trauern und weiterhin hoffen, dass endlich in diesem Land mehr für die Tiere getan wird. Wie kann solch ein Mensch einen Hund halten, wenn er nicht einmal die Kommunikation der Hunde interpretieren kann. Wie kann dieser Mensch seinen Hund überhaupt verstehen?? Die trauernde Familie Diana und Bernd
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